2014: Die Idee eines zentralen Gebetsraums nimmt Gestalt an
Nach dem ersten Austausch im Stuttgarter Rathaus folgte bald ein entscheidender Schritt: Ein gemeinsames Schreiben an die muslimischen Gemeinden, um den Bedarf an einem zentralen Gebetsraum in der Innenstadt zu ermitteln.
3/11/20141 min read


Nur wenige Wochen nach dem ersten Treffen im Stuttgarter Rathaus am 11. Februar 2014 wurde deutlich: Die Raumnot der muslimischen Gemeinden konnte nur gemeinsam gelöst werden. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Moscheegemeinden hatten damals eindrücklich geschildert, wie schwierig es sei, in der Innenstadt einen würdigen Ort für das tägliche Gebet oder das Freitagsgebet zu finden – oft blieb nur das Ausweichen auf Parkplätze oder Treppenhäuser.
Die Stadt Stuttgart zeigte sich offen und bot Unterstützung bei der Suche nach zentralen, bezahlbaren Räumlichkeiten an – unter der Voraussetzung, dass die muslimischen Gemeinden geschlossen hinter dem Projekt stehen. Um dieses gemeinsame Interesse sichtbar zu machen, wurde eine unverbindliche Absichtserklärung an die Gemeinden verschickt. Darin wurden sie eingeladen, ihr Interesse am Projekt zu bekunden und ihre Bereitschaft zur finanziellen Mitwirkung zu signalisieren.
Mit diesem Schritt begann die konkrete Phase: Die Gemeinden traten in einen Austausch und die Vision eines Muslimischen Begegnungs- und Gebetsraums im Herzen Stuttgarts gewann erstmals greifbare Konturen.


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